Was man vor der Anschaffung einer Gasdruckfeder wissen sollte

Gasdruckfeder

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ist die Gasdruckfeder, die man auch als Gasfeder bezeichnet, patentiert worden. Sie setzt sich aus einem Zylinder zusammen, in welchem sich vertikal ein teleskopischer Kolben bewegt. Im Zylinder ist komprimierter Stickstoff und etwas Öl zu finden. Durch die Menge des Stickstoffs wird der Innendruck bestimmt. Die Kolbenstange bewegt sich aufgrund einer Dichtung, welche bewirkt, dass der Stickstoff keineswegs aus dem Zylinder entweicht. Am Ende des Kolbenstands befindet sich ein Kolben. Dieser dient zum Dämpfen und zum Führen. Zudem beinhaltet der Kolben eine kleine Öffnung, durch welche das Gas strömt. Er macht es möglich, dass sich im Zylinder das Öl um den Kolben bewegt. Aufgrund dessen, dass die Kolbenstange vorne am Kolben zu finden ist, gibt es eine viel kleinere Druckfläche im Vergleich zur Rückseite, wo man keine Kolbenstange findet. Dadurch schiebt sich die Gasdruckfeder nach dem Eindrücken selbstständig erneut hinaus.

Gasdruckfeder

Wo eine Gasfeder zum Einsatz kommen kann

Es ist möglich, eine Gasdruckfeder vielfältig einzusetzen. Sie hilft unter anderem beim Heben und Senken der schweren Klappen oder Luken. Die Gasfeder sollte man lediglich als Hilfsmittel verwenden und darf nicht als Sicherheitselement dienen. Deren Lebensdauer ist besonders von der korrekten Anbringung abhängig. Man muss die Gasfeder zwischen den zwei Befestigungspunkten montieren. Bei einer unkorrekten Installation kommt es zur Reibung an der Kolbenstange. Das kann eine Beschädigung der Dichtung und damit auch der Gasfeder zur Folge haben. Zudem ist die Kolbenstange vor Verschmutzungen, Kratzern oder weiteren Beschädigungen zu schützen. Zugleich darf man die Gasfeder nicht als Endanschlag nutzen und auf Zug oder Druck belasten.

Wie die Gasfedern zu montieren sind

Man muss die Gasfeder mit der Kolbenstange nach unten anbringen. Auf diese Art lässt sich nach dem Öffnen und dem Schließen noch eine leichte Enddämpfung wahrnehmen. Diese bremst zum Schluss die Gasfeder ab, sodass die Scharniere nicht beschädigt werden.

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