schnarchschiene

Anti-Schnarchschiene – die Hilfe beim Schnarchen

Schnarchen ist nicht nur nervig für den Partner und andere Mitbewohner, die das nächtliche Sägen aushalten müssen. Vielmehr ist Schnarchen auch in einigen Fällen gefährlich, da es im Rahmen einer Schlafapnoe zu Atemaussetzern und Sauerstoffmangel kommen kann. Hier klagen die Betroffenen oft über Abgeschlagenheit und Unkonzentriertheit. Liegt ein solcher Sauerstoffmangel über einen längeren Zeitraum vor, so erhöht sich auch das Risiko für Erkrankungen am Herzen, Schlafanfällen oder Altersdiabetes. Auch psychische Folgen wie Depressionen sind keine Seltenheit. Wird das Schnarchen durch das Erschlaffen der Zungenmuskulatur und eine damit einhergehende Verengung des Atemkanals verursacht, dann kann eine Schnarchschiene helfen. Die Schiene – auch als Protrusionsschiene bezeichnet – wird dabei wie eine herausnehmbare Zahnspange getragen.

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Funktionsweise und Arten der Protrusionsschiene

Durch das Tragen der Schiene auf dem Unterkiefer wird der Unterkiefer nach vorne geschoben. Dabei wird der Zungenmuskel und das Unterkiefergewebe nach vorne gezogen. Somit wird die Rachenmuskulatur entspannt und die Atemwege freigehalten, weshalb auch kein lästiges Schnarchgeräusch mehr entsteht.

Die Schnarchschiene gibt es als Biblock- oder Monoblock-Schiene. Wie der Name schon erahnen lässt, besteht die Monoblock-Schiene aus einem Teil für Unter- und Oberkiefer.

Bei der Biblock-Schiene werden dagegen 2 getrennte Teilstücke für je eine Kieferhälfte eingesetzt.

Ausgeführt sind die Protrusionsschienen meist aus harten Kunststoffen. Während die günstigeren Modelle nur in Standardgrößen erhältlich sind, werden hochwertigere Modelle individuell nach dem Gebissabdruck angefertigt. Weiterhin gibt es auch so genannte „Boil and Bite“-Modelle. Diese sind thermoplastisch verformbar. Sie können im heißen Wasserbad aufgeweicht werden und anschließend an das Gebiss angepasst werden.

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